Neues

30. Januar 2012

Ich möchte diesmal kurz mein aktuelles Handarbeitsprojekt vorstellen: Brettchenweben. Ich hatte bisher immer Probleme schöne Borten zu finden zu Preisen, für die man sich nicht zwischen einer Borte und einem kompletten Zweitgewand entscheiden musste. Außerdem sind meditative Handarbeiten nach Feierabend für mich einfach bestens zum Entspannen geeignet :)

Brettchenborte Ich habe bisher zwei Prototypen aus Baumwollgarn, welches bereits vorhanden war, angefertigt. Als nächsten Schritt plane ich Leinengarn zu bestellen. Dabei bin ich nach der Anfängeranleitung von www.flinkhand.de vorgegangen.

Als Werkzeuge habe ich benuzt:

Brettchen aus Spielkarten, Schiffchen aus Pappe, Holzlineal zum Festklopfen, Ledergürtel, Schnur zum Festbinden für die grün-braune Borte, Rundholzstab + Metalschrauben mit Mutter für die braun-weiße Borte

Was ich bei meinen Versuchen gelernt habe:

  • Das Garn zum Stricken eignet sich höchstens für dicke Gürtel. An Bekleidung kann man das Bortenergebnis davon nicht nähen.
  • Die Farben sollten kontrastreich sein. Was sich bei Kleidung noch ausreichend absetzt, wirkt bei Borten wie Einheitsbrei.
  • Nächstes Mal mindestens zwei Reihen Rand weben, eher mehr, und mit der entsprechenden Technik.
  • Was zum Festklemmen bzw. horizontal Festbinden ist wirklich hilfreich. Die Fäden nur zu einem Knoten zu binden oder mit einem separaten Faden am Gürtel festzumachen, kann das Muster verziehen und macht die Handhabung der gespannten Kettfäden unübersichtlicher.

Brettchenweben Daher habe ich mir bei meinem zweiten Versuch die auf dem Bild gezeigte, einfache Holzvorrichtung gebaut. Damit war das Weben etwas leichter. Ich verstehe jetzt auch besser warum Brettchenwebstühle so konstruiert werden. Vielleicht ist das Arbeiten daran auch rückenschonender. Dennoch werde ich erst mal weiterhin ohne Webstuhl weben und meine jetzige Konstruktion verbessern, sowie kompliziertere Muster ausprobieren. Das Positive an der bisherigen Arbeit war für mich in ein neues Handarbeitsgebiet reinschnuppern zu können, ohne gleich Kosten zu haben.

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